Spezialheizungen – elektrische Handtuchheizkörper fürs Bad
Spezialheizungen ergänzen unser Sortiment um Heizungen für besondere Aufgaben im Haus. Im Mittelpunkt stehen elektrische Handtuchheizkörper, die das Bad heizen und gleichzeitig Handtücher trocknen. Sie arbeiten ohne Wasseranschluss und werden über einen Netzstecker betrieben. Bei der Auswahl beraten wir Sie persönlich.
Manche Räume stellen besondere Anforderungen an die Heizung. Im Bad zählt neben der Wärme auch ein Platz für Handtücher, und oft fehlt ein Anschluss an die Zentralheizung. Für diese Aufgabe gibt es elektrische Handtuchheizkörper, die beides in einem Gerät verbinden. Sie lassen sich nachträglich montieren und arbeiten unabhängig von der übrigen Heizung im Haus.
Funktionsprinzip
Ein elektrischer Handtuchheizkörper ist ein Leiterheizkörper mit einem geschlossenen Kreislauf. Ein elektrischer Heizstab erwärmt eine frostsichere Wärmeträgerflüssigkeit in den Rohren, die Sprossen geben die Wärme an den Raum ab und trocknen dabei die Handtücher.
Der Strom kommt über einen Netzstecker aus der Steckdose. Ein Steckdosen-Thermostat zwischen Steckdose und Heizkörper regelt Temperatur und Heizzeiten.
Vorteile von Spezialheizungen fürs Bad
- Heizung und Handtuchtrockner in einem Gerät
- Unabhängig von der Zentralheizung, das ganze Jahr nutzbar
- Nachrüstung ohne Rohrleitungen und ohne Heizkreis
- Schutzart IP 65 für Feuchträume
- Gerade oder gebogene Sprossen für unterschiedliche Badgestaltung
- Heizzeiten per Wochenprogramm an die Nutzung des Bads anpassen
Auslegung der Heizleistung
Bäder werden wärmer genutzt als Wohnräume und haben deshalb einen höheren Heizleistungsbedarf: je nach Dämmung etwa 90–150 W pro Quadratmeter. Als Faustregel gilt: Badfläche in m² mal 110 W im Neubau oder mal 150 W im Altbau.
Ein Gäste-WC mit 2,5 m² braucht damit im Neubau rund 275 W – hier passt ein Handtuchheizkörper mit 300 W. Im Altbau sind es rund 375 W, dann ist das Modell mit 400 W die bessere Wahl.
Häufige Fragen zu Spezialheizungen
Welche Spezialheizung eignet sich fürs Bad?
Ein elektrischer Handtuchheizkörper. Er heizt das Bad, trocknet Handtücher und ist mit Schutzart IP 65 für Feuchträume ausgelegt.
Kann ich einen Handtuchheizkörper nachrüsten?
Ja. Er wird an die Wand geschraubt und über eine Steckdose angeschlossen. Rohrleitungen oder ein Anschluss an die Zentralheizung sind dafür überflüssig.
Welche Größen gibt es?
Die Fenix KD-E gibt es in fünf Größen von 45 × 96 cm bis 75 × 168 cm mit 300 bis 900 W, jeweils mit geraden oder gebogenen Sprossen.
Wie werden die Heizzeiten geregelt?
Mit einem Steckdosen-Thermostat mit Wochenprogramm. Er schaltet den Heizkörper nur zu den Zeiten ein, in denen das Bad genutzt wird.