Infrarotheizungen – VASNER, Fenix, RED AGE im SunnyRed-Shop

Elektrische Infrarotheizungen sorgen für sofort spürbare Strahlungswärme in Wohn-, Bad- und Gewerberäumen. Im Sortiment finden Sie Modelle von 250 Watt als Zusatzheizung bis 1.200 Watt für die Hauptheizung – als Glas-, Spiegel-, Metall-, Hybrid-, Stand- oder Deckenheizung. Alle Geräte arbeiten mit hohem Wirkungsgrad, sind wartungsfrei und schaffen ein angenehmes Raumklima ohne Staubaufwirbelung. Bei Auslegung und Auswahl beraten wir Sie persönlich.

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Funktionsprinzip

Eine elektrische Infrarotheizung wandelt Strom mit hohem Wirkungsgrad in langwellige Infrarot-Strahlung (Infrarot-C, 3–50 µm) um. Die Strahlung durchdringt die Raumluft nahezu verlustfrei und erwärmt erst Personen, Möbel, Wände und Böden direkt. Die Oberflächen speichern die Wärme und geben sie mittelbar an die Raumluft ab – das ergibt ein gleichmäßiges, schimmelhemmendes Raumklima.

Im Gegensatz zur Konvektionsheizung wird nicht zuerst die Luft erhitzt, sondern direkt der Körper und die Raumumschließungsflächen. Spürbare Wärme stellt sich daher in Sekunden ein, nicht erst nach Minuten.

Vorteile von Infrarotheizungen

  • Sehr hoher Wirkungsgrad – nahezu die gesamte aufgenommene Energie wird zu Strahlungswärme.
  • Wartungsfrei – keine beweglichen Teile, keine Filter, keine Brennstoffe.
  • Schnelle Wirkung – spürbar warm ab dem Einschalten, kein Vorlauf nötig.
  • Lange Lebensdauer von 15–20 Jahren bei normaler Nutzung.
  • Keine Staubaufwirbelung – angenehm für Allergiker und Asthmatiker.
  • Flexibel installierbar – kein Wasserkreislauf, einfacher Stromanschluss.

Auslegung der Heizleistung

Faustregel: rund 100 W pro Quadratmeter Hauptwohnraum. Im Niedrigenergiehaus reichen 70–90 W/m², im typischen Bestand 100 W/m², im ungedämmten Altbau bis 120 W/m². Für Bäder ist ein Aufschlag von etwa 20 % einzuplanen (90–150 W/m²). Beispiel: ein 15-m²-Wohnzimmer benötigt typischerweise 1.050–1.500 W, je nach Dämmstandard.

Bei großen Fensterflächen, hohen Decken oder schlecht gedämmten Außenwänden planen Sie großzügiger. Auf Wunsch dimensionieren wir persönlich nach Grundriss, Bauart und Raumhöhe.

Häufige Fragen

Wie viel Strom verbraucht eine Infrarotheizung pro Stunde?

Eine 500-W-Heizung verbraucht im Dauerbetrieb 0,5 kWh pro Stunde. Mit einem Thermostat läuft sie real nur 30–50 % der Zeit – also etwa 0,15–0,25 kWh pro Stunde. Die Kosten ergeben sich aus diesem Verbrauch und Ihrem Strompreis; mit Eigenstrom aus Photovoltaik sinken sie weiter.

Brauche ich einen Elektriker?

Für Schuko-Stecker-Modelle nein – einfach einstecken. Bei Festinstallation, Unterputz-Anschluss und insbesondere im Bad (VDE 0100-701) ist eine Elektrofachkraft erforderlich.

Ist ein Thermostat Pflicht?

Ja. Seit 2018 verpflichtet die EU-Ökodesign-Verordnung 2015/1188 alle elektrischen Einzelraum-Heizgeräte zum Betrieb mit einem externen programmierbaren Raumtemperaturregler mit Wochenprogramm und Fenster-offen-Erkennung.

Wie lange halten Infrarotheizungen?

15–20 Jahre bei normaler Nutzung. Keine beweglichen Teile, keine Verbrennung, keine Filter – daher kaum Verschleiß.